Trainingslager Schwimmen 2018: Matarô (E) 6. – 20. Oktober 2018

Am Samstag 06.10.2018 ging es mit dem letzten Flug des Tages los in Richtung Barcelona. Kurz vor Mitternacht konnten wir dann unsere Zimmer im Hotel Atenea Port in Mataro beziehen. Die erste Nacht war aufgrund der späten Anreise etwas kurz, für das erste «lockere» Training, der 23 bevorstehenden Einheiten reichten die sechs Stunden Schlaf jedoch aus. Im ersten Training stand die Akklimatisierung ans Wasser und die etwas kleineren Bahnen hier in Spanien im Vordergrund. Das Wasser ist leicht salzig, da das Bad nur etwa 100m vom Meer entfernt ist. Das Olympiabecken ist von den Einheimischen Badmeister leider anstatt auf die normalen 10 Bahnen à 2.5m, auf 12 Bahnen à 2m eingeteilt.

Der Trainingsbetrieb findet in 3 Gruppen, Mannschaft 2, Elite Kurz- und Mittelstrecke sowie Elite Langstrecken statt. Für diese drei Gruppen, hat unser Headcoach Robin pro Training drei Verschiedene Einheiten verfasst. Bald hatten wir den ersten intensiven Trainingsblock beendet und wir konnten unseren ersten freien Nachmittag im Städtchen von Mataro verbringen.

Am nächsten Morgen ging das Training normal weiter im Rhythmus fünf Einheiten trainieren, eine Einheit frei. Unseren zweiten hochverdienten freien Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Barcelona. Kaum aus der Metro ausgestiegen, standen wir inmitten einer riesigen Demo auf dem Place de la Catalunya. Neben gutem Essen, vielen Schritten auf unseren Schrittzählern konnten wir auch unsere Portemonnaies und Kreditkärtchen beim Shopping zum Glühen bringen.

Am Samstag durfte ich dann noch meinen 19.Geburtstag hier in Spanien feiern. Sarah und Sibylle haben für mich sogar eine Geburtstagstorte im Restaurant organisiert und so hatten wir alle noch ein gutes Dessert. Sonntags gab es dann zwei normale Trainingseinheiten und somit hatten wir die erste Trainingslagerwoche bereits überstanden. Nun gilt es noch die zweite Woche gut zu trainieren, bevor wir uns dann am 20.10.2018 wieder in Richtung Schweiz und Kälte aufmachen.

Die zweite Woche startete mit einem sogenannten „Eigenprogrammtraining“ am Montagmorgen. Dabei durften alle ein eigenes Training überlegen und schwimmen, welches sich im Rahmen von 4,0-5,0km hielt. Der Nachmittag war dann frei und diente der Erholung um die letzten zwei Trainingsblocks nochmals mit voller Kraft absolvieren zu können. Nach dem Mittagsschlaf gingen viele einen kleinen Spaziergang machen, welcher dann bei vielen mit dem Essenseinkauf fürs Zimmer verbunden wurde. Natürlich durfte dann als Belohnung auf dem Rückweg ein (oder auch zwei) Eis nicht fehlen! Den Rest des Nachmittags wurde dann bei Gesellschaftsspielen oder Filmen gemütlich verbracht. Die weiteren Tage waren alle ziemlich gleich, 07.00 Uhr Frühstück, danach 08.00-10-00 Uhr Wassertraining, 11.45 Uhr Mittagessen und dann 14.00-16.00 nochmals Wassertraining und anschliessendem Athletik- oder Krafttraining. Leider war das Wetter nicht ganz so gut wie letztes Jahr. Es schien zwar vielmals die Sonne, doch es ging ein relativ starker Wind, welcher dann die Temperaturen nicht ganz so hoch steigen liess. Am Donnerstag hatten wir dann unseren letzten freien Nachmittag, bevor wir das Trainingslager mit den letzten drei Trainingseinheiten abschlossen. Am Freitagnachmittag gab es zum Ende des Trainings die langersehnten und immer spannenden Challenges, wo jeder Schwimmer von Robin eine Zielzeit zu einer gewählten Strecke und Lage bekam. Wer diese Zielzeit unterbot, durfte das Training mit ausschwimmen frühzeitig beenden. Challenges sind immer sehr spannend, da auch bei grösster Ermüdung nochmals alle irgendwie vorhandenen Kräfte mobilisiert werden. Ein Grossteil der Athleten durfte nach den Challenges ausschwimmen, nur ein paar wenige mussten noch 1,2km Beinschlag absolvieren. Am Samstagmorgen machten wir uns wie gewohnt um etwa 07.30 Uhr auf zum letzten Training in Mataro. Nach dem Mittagessen wurden wir dann um 15.00 Uhr vom Car abgeholt und an den Flughafen in Barcelona gefahren. Leider hatte der Flug von EasyJet in Richtung Basel Verspätung, gegen 23.00 Uhr waren wir dann doch alle wieder zu Hause bei unseren Familien. Ich möchte mich noch im Namen aller Schwimmer für den Einsatz von Robin als Headcoach und Beni als Trainerin der M2 in den 2 Wochen bedanken!

 

Danke für die Berichterstattung an Basil Scheuermeyer